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Der Tod Engelberts I. von Köln und seine strafrechtlichen Folgen. Ein Fall politischer Justiz?
Neuer Vortrag unserer Reihe zur Ausstellung AufRuhr 1225! Wir freuen uns auf Sie!
Am Freitag, den 3.9.2010 um 19.00 Uhr erläutert Prof. Ulrich Andermann in einem öffentlichen Vortrag die Bedeutung des Mordes an Erzbischof Engelbert aus Sicht der mittelalterlichen Justiz. Die Veranstaltung findet im Vortragsaal des LWL-Museums für Archäologie statt und ist kostenfrei.
Der Mord am Kölner Erzbischof Engelbert I. im 13. Jahrhundert hat Deutschland politisch, geistlich und auch strafrechtlich erschüttert. Allein das auf den vermeintlichen Mörder ausgesetzte Kopfgeld gibt einen Hinweis darauf, welche juristische Bedeutung dieser Mord hatte: 2000 Silbermark wurden auf den vermeintlichen Drahtzieher des Hinterhalts, Friedrich von Isenberg, ausgesetzt das ist mehr Geld, als es zu dieser Zeit an geprägten Münzen überhaupt gab. Auf den vermeintlichen Mörder warteten gleich zwei Prozesse: ein geistlicher als auch ein weltlicher.
Der Schwarze Tod und sein Gefolge – Kostenloser öffentlicher Vortrag am 9.7.2010 im LWL-Museum für Archäologie
Der sog. "Schwarze Tod" war im Mittelalter mehr als einmal auch in Westfalen ein gefürchteter Gast. Seit dem ersten Ausbruch der Pest 1349/50 wurden die Städte im Rheinland und in Westfalen immer wieder von dieser und anderen verheerenden Seuchen heimgesucht. Am kommenden Freitag, den 9.7.2010, um 19.00 Uhr berichtet Dr. Kay Jankrift von der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster von den Auswirkungen, welche die ständige Bedrohung durch Krankheit und Seuchen auf Adlige und das einfache Volk hatte. Die Furcht vor dem Tod war allgegenwärtig und führte unter anderem zu einem blühenden Aberglauben und den seltsamsten Vorkehrungsmechanismen. Der Referent Dr. Kay Peter Jankrift ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Europäische Kulturgeschichte der Universität Augsburg und lehrt Mittelalterliche Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Der Vortrag richtet sich an alle Interessierten und ist kostenfrei.
Öffentlicher Vortrag am 10.6., 19.00 Uhr
Er ist einer der vollständigsten Domschätze Deutschlands und beherbergt die weltweit wichtigste Sammlung der Goldschmiedekunst des frühen und hohen Mittelalters. Einige Highlights des weltberühmten Essener Domschatzes sind derzeit in der Erlebnisausstellung "AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen" zu sehen. Dr. Birgitta Falk, Leiterin der Domschatzkammer, erläutert am Donnerstag, den 10.6. 2010 ab 19.00 Uhr für alle Interessierten die Bedeutung dieser Kunstschätze. Die Veranstaltung findet im Vortragssaal des LWL-Museums für Archäologie in Herne statt und ist kostenfrei.
Die Vorherrschaft über die Besitztümer des mächtigen Essener Frauenstiftes spielt eine zentrale Rolle in der Ausstellung "AufRuhr 1225". Die Leiterin der Domschatzkammer, Frau Dr. Falk, stellt den Essener Schatz vor und beleuchtet spannend und gut verständlich die bedeutenden Objekte, die derzeit in Herne präsentiert werden und erläutert die Bedeutung und Geschichte des Essener Frauenstiftes.
Der Essener Domschatz beherbergt Kunstwerke aus der Zeit vom 9. bis zum 18. Jahrhundert und ist einer der bedeutendsten Domschätze Europas. Er umfasst Werke der Gold- und Silberschmiedekunst, aber auch Elfenbeinschnitzereien, Skulpturen und Handschriften. Weltbekannt sind unter anderem die berühmte "Goldene Madonna", die kostbaren Gemmenkreuze und der Buchdeckel des Evangeliars der Kaiserin Teophanu. In der Ausstellung in Herne sind derzeit das Armreliquiar der Fürstäbtissin Beatrix von Holte, das berühmte "Kettenbuch", der Nekrolog des Stiftes und ein Reliquienbüste des hl. Engelbert zu sehen.
Termin: Donnerstag, 10. Juni 2010, 19.00 Uhr
Titel: Der Essener Domschatz
Ort: Vortragsaal des LWL- Museums für Archäologie, Herne
Referentin: Dr. Birgitta Falk, Leiterin der Essener Domschatzkammer




