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Motte in 3D
Heute wurde die Motte von Mitarbeitern des Fachbereichs Vermessung und Geoinformatik der Universität Bochum unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Heinz-Jürgen Przybilla mit einem Laserscanner millimetergenau vermessen.
Nachdem die Motte mit sog. Targets (Zielpunkten) beklebt worden war, konnte das Team mit dem Vermessen beginnen. Der Panoramascanner fährt dabei per Laserstrahl in einer 360 Grad-Fahrt alle Objekte langsam ab. Der Laserstrahl misst 500.000mal pro Sekunde die Strecke zwischen Objekt und Scanner und erzeugt auf diese Weise ein Modell mit jeweils 50 Millionen Bildpunkten. Der Scanner wird im Laufe der Messung an mehreren Stellen neupositioniert, so dass am Ende ein vollständiges Modell als Punktwolke abgespeichert wird. Später wird in der Universität am Computer aus dieser Punktwolke mit einer CAD-Software ein vollständiges Modell generiert.
Die virtuelle Motte wird dann ein Bestandteil des Kulturhauptstadtprojekts „Visualisierungen der Kulturlandschaft in Dortmund, Duisburg und Essen“ und lässt sich demnächst auf der Website „Archäologische RuhrZeiten“ als 3D-Modell für Google Earth betrachten.
„STURM AUF DIE MOTTE" Belagerung der nachgebauten mittelalterlichen Wehranlage
http://www.lwl.org/lwlkalender/VeranstaltungAction.do;jsessionid=5F8EB4896537...
Bernd Krupka über den Bau der Motte
Morgen zur Öffnung der Motte Regenschirm mitbringen!
http://www.wetter.com/deutschland/herne/DE0004490.html
Die ersten Stimmen zur Begehung der Motte
Am letzten Dienstag wurde die Motte für die Presse geöffnet. Erste Stimmen dazu lesen Sie hier:
http://www.derwesten.de/staedte/herne/Blick-in-die-Motte-id2776367.html
Die Entstehungsgeschichte der Motte als Film
Motte ab Samstag den 27.03.2010 für die Besucher geöffnet.
Eine Burg am Museum: die Motte
Wir bauen für Sie die fünfte Turmhügelburg der Welt!
Planungsbild der rekonstruierten Motte vor dem Landesmuseum
Viele eindrucksvolle Burgenbauten haben einmal klein angefangen: als Holzturm-Burg auf einem künstlichen Hügel. Keine dieser Turmhügelburgen - auch „Motte“ genannt - hat die Zeiten überdauert.
Wir planen, eine solche Turmhügelburg in Originalgröße mitten im Zentrum der Stadt Herne auf dem Außengelände des Museums für Archäologie zu rekonstruieren. 25 Meter hoch und original eingerichtet, als wären die echten Bewohner gerade erst gegangen, erwartet Sie der ungewöhnliche Holzbau im Kulturhauptstadtjahr!
Erforschen auch Sie auf drei Etagen den Holzwohnturm oder werden Sie Zeugen der Erstürmung der Motte nach allen Regeln der Kriegskunst!





