Motte in 3D

Heute wurde die Motte von Mitarbeitern des Fachbereichs Vermessung und Geoinformatik der Universität Bochum unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Heinz-Jürgen Przybilla mit einem Laserscanner millimetergenau vermessen.

Nachdem die Motte mit sog. Targets (Zielpunkten) beklebt worden war, konnte das Team mit dem Vermessen beginnen. Der Panoramascanner fährt dabei per Laserstrahl in einer 360 Grad-Fahrt alle Objekte langsam ab. Der Laserstrahl misst 500.000mal pro Sekunde die Strecke zwischen Objekt und Scanner und erzeugt auf diese Weise ein Modell mit jeweils 50 Millionen Bildpunkten. Der Scanner wird im Laufe der Messung an mehreren Stellen neupositioniert, so dass am Ende ein vollständiges Modell als Punktwolke abgespeichert wird. Später wird in der Universität am Computer aus dieser Punktwolke mit einer CAD-Software ein vollständiges Modell generiert.

Die virtuelle Motte wird dann ein Bestandteil des Kulturhauptstadtprojekts „Visualisierungen der Kulturlandschaft in Dortmund, Duisburg und Essen“ und lässt sich demnächst auf der Website „Archäologische RuhrZeiten“ als 3D-Modell für Google Earth betrachten.

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„STURM AUF DIE MOTTE" Belagerung der nachgebauten mittelalterlichen Wehranlage

Am Sonntag, 15.8.2010, 11 Uhr, ist es soweit: Die Herner Motte wird erstürmt.

Die hölzerne Turmhügelburg, wie sie auf dem Gelände des LWL-Museums für Archäologie in Herne nachgebaut wurde, diente im Mittelalter in erster Linie der Verteidigung und Repräsentation. Wie verteidigungsfähig unsere „Herner Motte“ ist, wird sich an diesem Tag erstmalig unter Beweis stellen. Mithilfe verschiedener Belagerungsgeräte und Strategien versuchen die bewaffneten Angreifer der Reenactment-Gruppe "Experimentum", den scheinbar sicheren Turm einzunehmen. Anschließend können die Besucher die Waffen in Augenschein nehmen und auch selbst einmal ein Schwert halten.

Kosten: Nur Museumseintritt für Sonderausstellung!
http://www.lwl.org/lwlkalender/VeranstaltungAction.do;jsessionid=5F8EB4896537...

Bernd Krupka über den Bau der Motte

 
"Das war sicherlich der außergewöhnlichste Auftrag, den ich bisher erledigt habe. So was baut man wohl nur einmal im Leben", sagt Bernd Krupka.

Tagged Motte

Morgen zur Öffnung der Motte Regenschirm mitbringen!

Die Wettervorhersage verspricht nicht viel Gutes. Wir empfehlen: Festes Schuhwerk und Regenschirm mitbringen.
http://www.wetter.com/deutschland/herne/DE0004490.html

Die ersten Stimmen zur Begehung der Motte

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Am letzten Dienstag wurde die Motte für die Presse geöffnet. Erste Stimmen dazu lesen Sie hier:
http://www.derwesten.de/staedte/herne/Blick-in-die-Motte-id2776367.html

Die Entstehungsgeschichte der Motte als Film


Ab Samstag, den 27.3., ab 11.00 Uhr wartet die erste Turmhügelburg des 21. Jahrhundert - die "Herner Motte" - vor dem LWL-Museum für Archäologie auf Sie!
Nach rund 2 Jahren Planungs- und 3 Monaten Bauzeit ist sie nun fertig - der "Erstürmung" der Turmhügelburg steht nichts mehr im Wege!
Zur Feier des ersten Besichtigungstages wartet Deftiges und Kühles auf die Besucher - und ein Sondereintritt für die Turmhügelburg von 2,- € (Kinder unter Schwertmaß frei!) ermöglicht an diesem Tag, die Motte auch separat zu besuchen. Ansonsten ist dies an den Ausstellungsbesuch gebunden.

Selbstverständlich haben wir die Bauarbeiten für Sie filmisch festgehalten. Verfolgen Sie die Entstehungsgeschichte unserer Motte unter:

Motte ab Samstag den 27.03.2010 für die Besucher geöffnet.

Die Ritterburg zur Ausstellung eröffnet: Archäologen, Bauforscher Statiker, Zimmerleute und Bauarbeiter haben seit Mitte 2008 an der 25 Meter hohen hölzernen Turmhügelburg gearbeitet. Ab Samstag (27.3.) erwartet die so genannte Motte vor dem LWL-Museum für Archäologie in Herne die Besucher der Mittelalter-Ausstellung "Aufruhr 1225!". Der harte Winter hatte verhindert, dass die Motte früher fertig wurde.

Eine Burg am Museum: die Motte

Wir bauen für Sie die fünfte Turmhügelburg der Welt!

 

Luftbild der Herner Motte
Planungsbild der rekonstruierten Motte vor dem Landesmuseum


Die Herner Motte

Viele eindrucksvolle Burgenbauten haben einmal klein angefangen: als Holzturm-Burg auf einem künstlichen Hügel. Keine dieser Turmhügelburgen - auch „Motte“ genannt -  hat die Zeiten überdauert.

Wir planen, eine solche Turmhügelburg in Originalgröße mitten im Zentrum der Stadt Herne auf dem Außengelände des Museums für Archäologie zu rekonstruieren. 25 Meter hoch und original eingerichtet, als wären die echten Bewohner gerade erst gegangen, erwartet Sie der ungewöhnliche Holzbau im Kulturhauptstadtjahr!

Erforschen auch Sie auf drei Etagen den Holzwohnturm oder werden Sie Zeugen der Erstürmung der Motte nach allen Regeln der Kriegskunst!