Mit Hacke und Spaten dem Geheimnis auf der Spur...(Teil 2)

Zwei Tage nach unserer Feldforschung mit Schülern auf dem Außengelände des Museums ist der Muskelkater abgeklungen, aber die Begeisterung geblieben. Allen Beteiligten hat es Spaß gemacht, nach wissenschaftlichen Kriterien die (Bau-)Geschichte eines Teils der Herner Innenstadt freizulegen und dabei Grabungsluft zu schnuppern.

So beschreiben die Jugendlichen das Projekt selbst: 

Grabungscamp 2011

Grabung Herne-Mitte , Schnitt 1

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Schüler, die an der Ausgrabung teilnahmen:
Kai Deutsch; Ahmet Can Karagülmez; Efrosini Tourioglou; Ertugrul Koc; Nils Kolendowicz; Gianluca Kargitta; Marcel Breitkopf; Anne Shirley Fahrenholz; Natalie Lemiech; Leonard Linden

Arbeitsweise:
- Teamarbeit und Zusammenhalt sind gefragt
- Aufteilung in verschiedene Gruppen:
- "Knochenarbeit" ( Schaufeln, Hacken, Abtransport des Schutts
- Glätten bzw. "Putzen" der "Profile" ( Seitenwände der Grube)
- Verschriftlichen der Arbeitsergebnisse
- Vermessen und Zeichnen der Profile
- Süssigkeiten :P

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Funde:
- Fliese 'Germany',
- Plastikstücke,
- Kunststoff-Faser-Gewebe,
- Fliesenfragmente,
- Metall-Antennen,
- Regenwürmer :D,
- Styropor,

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Schlussfolgerungen: 
- 60 cm unter dem heutigen Boden befindet sich eine ehemalige Baugrube
- der Boden der Grabungsgrube liegt wahrscheinlich etwa 1m oberhalb des Fundamentes eines der vier Häuser, die auf dem Grundstück gestanden haben
- den ehemaligen Garten/ Hinterhof  kennzeichnet eine dunkle Erdschicht (Kohlestücke/ Asche als Überreste des Hausbrands der hier entsorgt wurde)
- Abrissmaßnahmen und Neubebauung zeigen sich in Schichten von Bauschutt
- darunter liegt die unbebaute/ unbenutzte  Fläche, typisch für das Emschergebiet ist der sandige Boden (Wurmgänge --> natürlich gewachsen)

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